Die Geldsklaven des Goldschmied Fabian
1. Juni 2008 von Siegfried Trebuch
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„It is well enough that people of the nation do not understand our banking and monetary system, for if they did, I believe there would be a revolution before tomorrow morning.”(„Es ist gut, dass die Menschen unseres Landes das Bank- und Geldsystem nicht verstehen, denn würden sie es verstehen, gäbe es noch vor morgen Früh eine Revolution.“)
Henry Ford
Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie Geld funktioniert? Lassen Sie mich raten: Sie glauben, dass der Euro eine verlässliche und stabile Währung ist, weil ja schließlich die europäischen Zentralbank (EZB) für seine Stabilität sorgt. Sie glauben, dass die Inflationsrate irgendwo zwischen 3 und 4% liegt. Sie glauben, dass die Banken von der Differenz aus Kreditzinsen und Guthabenzinsen leben.
Seien Sie mir jetzt bitte nicht böse, aber wenn Sie das wirklich glauben, dann könnten Sie ebenso gut an den Weihnachtsmann glauben. Es ist schon frappierend festzustellen, dass jeder von uns praktisch täglich mit Geld zu tun hat, aber nur wenige über das Geldwesen auch nur annähernd Bescheid wissen. „Viel zu kompliziert“, meinen Sie? So kompliziert ist es gar nicht. Es wird nur von den sogenannten „Finanzexperten“ kompliziert dargestellt, damit die Masse nicht bemerkt, wie sie ständig beschissen wird.
Wenn Sie mit offenen Augen durch die Welt gehen, wird Ihnen schon aufgefallen sein, dass immer mehr Menschen immer weniger Geld haben. Andererseits liest man, dass die Anzahl der Milliardäre ständig wächst. Warum ist das so?
Wenn Sie mit offenen Augen durch die Welt gehen, wird Ihnen schon aufgefallen sein, dass Viele zwei oder drei Jobs machen müssen, um überhaupt die Kosten des täglichen Bedarfs decken zu können. Die schon viel haben, brauchen nicht einmal den kleinen Finger zu krümmen, um ihr Vermögen zu vermehren. Warum ist das so?
Wenn Sie mit offenen Augen durch die Welt gehen, wird Ihnen schon aufgefallen sein, dass der Schuldenberg überall (bei Staaten, Länder, Gemeinden, Private, Unternehmen) auf astronomische Summen wächst, obwohl wir die effizientesten Maschinen und die produktivsten Systeme der Geschichte haben. Eigentlich müsste eine Stunde Arbeit pro Tag reichen, um unseren derzeitigen Lebensstandard zu halten. Stattdessen arbeiten wir wie die Blöden und versinken trotzdem in Schulden. Wo es Schulden gibt, muss es auch Gläubiger geben, aber wer sind die Gläubiger?
Keine Angst! Um die Antworten auf diese Fragen zu verstehen, brauchen Sie keinen Abschluss in Finanzwissenschaften. Alles was Sie brauchen ist eine Portion gesunder Menschenverstand.
“Die Geschichte vom Goldschmied Fabian”
Die Parabel vom Goldschmied Fabian zeigt, wie Geld entstanden ist, wie es funktioniert und wie es heute unser Leben beherrscht. Fabian ist ein schlauer und eigentlich ganz sympathischer Kerl. Das ausgeklügelte System, das er aufbaut, ist aber alles andere als sympathisch. Im Grunde ist es nichts anderes, als eine ausgefeilte, gut getarnte Ausbeutungsmaschine.
Denken Sie gut mit! Vielleicht müssen Sie sich den Film öfters ansehen um alles zu verstehen, aber es lohnt sich! Ihnen wird viel klarer werden, wie die Matrix funktioniert, in der wir täglich leben.
[An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Neue Impulse e.V. und Michael Kent für die gelungene Umsetzung bedanken!]
„It is well enough that people of the nation do not understand our banking and monetary system, for if they did, I believe there would be a revolution before tomorrow morning.”(„Es ist gut, dass die Menschen unseres Landes das Bank- und Geldsystem nicht verstehen, denn würden sie es verstehen, gäbe es noch vor morgen Früh eine Revolution.“)


Am 4. Juni 2008 um 22:15 Uhr
Was mich hierbei interessieren würde, ist die Konsequenz die der einzelne daraus ziehen soll.
Soll man sein Vermögen nicht mehr zur Bank bringen und somit auf wichtige Zinsen verzichten?
Was kann man selbst tun in Sachen Persönlichkeitsentwicklung?
Am 5. Juni 2008 um 23:36 Uhr
Danke für diese wichtige Frage! Mir ist klar, dass Beiträge wie dieser nicht unbedingt die Hebung der Stimmung fördern. Aber zu einer starken Persönlichkeit gehört auch, der Realität ins Auge zu schauen und dann das Beste daraus zu machen. Ich habe mir lange überlegt, ob ich wirtschaftliche Themen auf meiner Website veröffentlichen soll. Aber die sehr bedenklichen Entwicklungen in Wirtschaft und Politik werden jeden einzelnen von uns in den nächsten Monaten und Jahren massiv beeinflussen. Unser Alltag wird ein komplett neues Gesicht bekommen und die Besucher meiner Website sollten darüber informiert sein.
Um auf Deine Frage „Was kann man konkret tun?“ einzugehen: Ich werde in den nächsten Tagen einige Beiträge veröffentlichen, die die wesentlichen Zusammenhänge leicht verständlich darstellen. Wer 1 und 1 zusammenzählen kann, wird wissen, was er tun kann.
Am 7. Juni 2008 um 16:33 Uhr
Ich finde es toll, dass du auch auf wirtschaftliche Zusammenhänge eingehst, nur hat sich bei mir aus diesem Video noch keine Konsequenz der Fakten ergeben. (was auch daran liegen kann, dass ich viele Stellen überspringen musste, da mein alter PC zu heiß lief)
Ich freue mich auf die weiteren Beiträge.
Am 16. Juli 2008 um 21:11 Uhr
Hallo Siegfried,
Ich reiche diesen Blogaward an dich weiter:
http://www.lillyberry.de/2008/07/brillante-weblog-premio-2008/
:)
Am 13. August 2008 um 15:00 Uhr
Danke für die Blumen!!! :)