Ihr emotionales Orientierungssystem
10. April 2007 von Siegfried TrebuchIn der Küche der Polarität gibt es unendlich viele Möglichkeiten die Zutaten zu kombinieren und zu verarbeiten um ein einzigartiges Gericht zuzubereiten. Es steht Ihnen alles zur Verfügung: Fisch, Fleisch, Obst, Gemüse, Mehl, Kräuter, Öl und unzählige Gewürze. Aber nicht alle Kombinationen von Zutaten ergeben automatisch ein schmackhaftes Gericht. Wenn Sie die Zutaten wahllos zusammenmischen, wird das Ergebnis ziemlich scheußlich ausfallen. Sie brauchen ein Orientierungssystem, das Ihnen sagt, ob Sie auf dem Weg zu Ihrer Lieblingsspeise sind und das ist Ihr Geschmackssinn. Während des Kochens, werden Sie es vielleicht nicht lassen können, zwischendurch immer wieder einmal zu kosten. Sie werden einen prüfenden Blick aufsetzen und Ihre Zunge wird Ihnen sagen, dass noch etwas Salz, Pfeffer, Muskat, oder Basilikum fehlt. Je näher Sie dem Geschmack Ihrer Lieblingsspeise kommen, umso glücklicher werden Sie sein. Genau so läuft es im Leben auch. Ihre Gefühle sind Ihr bestes Orientierungssystem. Nach Polarität und Singularität ist das emotionale Orientierungssystem das dritte universelle Prinzip.
Sie sind nicht nur Fleisch und Bewusstsein. Sie sind viel mehr als das, was Sie sehen können. Während Sie hier in physischer Form existieren, gibt es gleichzeitig einen Teil von Ihnen, der weit darüber hinaus geht. Dieser Teil wird oft “Seele” oder “höheres Selbst” genannt. Vielleicht glauben Sie an ein Leben nach dem Tod oder sogar an Reinkarnation. Aber noch viel wichtiger zu verstehen ist, dass hier und jetzt ein Teil von Ihnen auf einer nicht-physischen Ebene existiert, mit dem Sie ständig in Verbindung stehen. Es ist Ihr nicht-physischer Partner. Sie werden vielleicht zurecht fragen: “Was habe ich von diesem Partner, wenn ich ihn nicht sehen kann?” Sehr viel! Dieses Wesen erinnert Sie daran, was Sie wirklich wollen.
Ihre Seele kommuniziert mit Ihnen über Emotionen.
Wenn Sie Ihre Aufmerksamkeit auf etwas richten, was Sie wollen, schickt Ihre Seele Ihnen positive Emotionen. Und umgekehrt, wenn Sie sich mit etwas beschäftigen, das nicht im Einklang mit Ihrem inneren Willen ist, schickt sie Ihnen unangenehme Emotionen. So können Sie auf Grund Ihrer Gefühle immer feststellen, ob Sie sich in die gewünschte Richtung bewegen. Dieses System nenne ich: das emotionale Orientierungssystem.
Es gibt nur zwei große Klassen von Gefühlen. Die einen fühlen sich angenehm an und die anderen unangenehm.
Auf der Abbildung rechts stehen die angenehmen Gefühle oben im grünen Bereich. Nennen Sie sie, wie Sie wollen: Freude, Liebe, Harmonie, Glück, usw. Es gibt viele verschiedene Bezeichnungen und Abstufungen, aber Ihnen ist allen gemeinsam, dass sie sich angenehm anfühlen.
Die andere Klasse fühlt sich unangenehm an: Zorn, Wut, Frust, Depression, usw. Sie stehen in der Abbildung unten im roten Bereich. Zwischen den einzelnen Gefühlen gibt es noch Abstufungen in der Intensität. Je weiter Sie in der Gefühlsskala nach oben gehen, umso stärker werden die angenehmen Gefühle, je weiter nach unten, umso stärker werden die unangenehmen Gefühle. Dabei ist wichtig zu bemerken, dass die Gefühle keiner Wertung unterliegen. Sie sind Energie von der sich die eine Sorte „gut“ anfühlt und die andere „schlecht“. Das ist eine Erfahrung, die jeder Mensch macht, ganz egal, wie er sie bewertet oder welchem Glaubenssystem er angehört. Alle Menschen kennen diese Gefühle.
Unsere Gefühle sind wie ein Navigationssystem, wie Sie es vielleicht in Ihrem Auto haben. Sie können ein Ziel nach Ihrer Wahl einprogrammieren. In der Regel werden Sie ein Ziel wählen, das Sie glücklich macht. (Ich habe noch niemanden getroffen, der ernsthaft unglücklich sein will.) Da wollen wir also alle hin, aber der Weg ist für jeden anders und die Definition von Glück ist ebenfalls eine individuelle Angelegenheit. Der eine definiert Glück mit einer harmonischen Beziehung, der andere mit einem 500 PS Sportwagen. Deswegen brauchen wir unser Orientierungssystem, das uns in unseren individuellen Himmel führt. Es weiß ganz genau, wo wir hin wollen, auch wenn uns das selber noch nicht so klar ist.
Nun fahren Sie los und kommen zum ersten Etappenziel. Ihr Navigationssystem wird Ihnen sofort mitteilen, ob Sie Ihrem Ziel schon näher sind. Wenn ja, werden Sie sich entsprechend gut fühlen. Wenn Sie sich verfahren, wird Ihr Navigationssystem sofort Alarm schlagen und Sie auffordern, wieder auf die Route zurückzukehren, die zum Ziel führt. Wenn Sie sich zu lange auf Abwegen bewegen, laufen Sie sogar Gefahr, Ihr Ziel aus den Augen zu verlieren. Sie werden sich nicht besonders gut dabei fühlen. Wenn Sie dann wieder auf dem richtigen Weg sind, geht es Ihnen gleich wieder besser. Und wenn Sie erst am Ziel angekommen sind, erwartet Sie vielleicht ein guter Freund, ein rauschendes Fest, ein köstliches Essen oder ein flauschiges Bett. Dann werden Sie sich richtig gut fühlen. Wenn Ihr Navigationssystem mit einer freundlichen Stimme sagt „In 100 Metern links abbiegen“, dann empfehle ich Ihnen, dass Sie das tun, vorausgesetzt Sie wollen glücklich leben.Wie funktioniert Ihr emotionales Orientierungssystem?
In jedem Moment Ihres Lebens befinden Sie sich in einem Gefühlszustand. Sie können nicht Nichts fühlen. Selbst wenn Sie sich ausgeglichen fühlen, also weder Hass erfüllt noch unsterblich verliebt sind, fühlen Sie etwas. Sie befinden sich dann etwa in der Mitte der Gefühlsskala. Kräftige Ausschläge nach unten oder oben entgehen wohl keinem von uns. Ich habe jedenfalls noch keine/n frisch Verliebte/n getroffen, der/die nicht bemerkt hätte, dass er/sie verliebt wäre. Dass er/sie es nicht zugibt allerdings schon.
Nun, wenn Sie verliebt sind, besteht emotional kein großer Handlungsbedarf. Am besten Sie genießen es einfach, solange es anhält.
Ihr emotionales Orientierungssystem hilft Ihnen, wesentliche Entscheidungen zu treffen. Wenn es zum Beispiel darum geht, ein konkretes Stellenangebot anzunehmen, ist es Ihr bester Berater. Versetzen Sie sich in Ihr neues Arbeitsumfeld. Verwenden Sie dabei nicht zu sehr Ihren Verstand, sondern Ihre Vorstellungskraft und Ihr Gefühl. Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten bereits an diesem Arbeitsplatz, mit diesen Leuten, in dieser Tätigkeit. Was fühlen Sie bei dieser Vorstellung? Macht es Sie glücklich? Erfüllt Sie dieser Gedanke mit Begeisterung? Dann können Sie mit 100%-iger Sicherheit davon ausgehen, dass Sie mit dieser Stelle glücklich werden. Haben Sie ein mulmiges Gefühl im Bauch, dann lassen Sie die Finger davon!
Aber Ihr emotionales Orientierungssystem kann noch viel mehr. Während eines ganz normalen Tages erleben Sie unzählige Gefühlszustände. Jede Handlung, die Sie ausführen, jede Person, die sie treffen, löst ein ganz konkretes Gefühl in Ihnen aus. In jeder dieser Situationen haben Sie unendlich viele Möglichkeiten darauf zu reagieren. Manche führen Sie in den grünen Bereich, manche in den roten. Mehr dazu in einem anderen Beitrag.
Das emotionale Orientierungsystem gilt nicht nur für Menschen sondern für alle Wesen, die Gefühle haben, also auch für Tiere. Ein Hund zum Beispiel zeigt Ihnen mit wedelndem Schwanz, dass er sich freut. Eine Schnurrende Katze zeigt, dass sie sich wohl fühlt. Wenn sie einen Buckel macht und die Haare aufstellt, machen sie besser einen großen Bogen um sie. Falls Sie zu den Menschen gehören, die an ein Leben nach dem Tod glauben, werden Sie wissen, dass Gefühle nicht sterben. Aus diesen Gründen ist das emotionale Orientierungssystem ein universelles Prinzip. Es gilt immer und überall, unabhängig von Zeit und Raum. Ich nenne es das dritte universelle Prinzip. Das vierte und letzte ist “Das Gesetz der Anziehung”.




Am 5. März 2009 um 19:04 Uhr
Hallo Herr Trebuch,
ich bin durch Zufall über Ihre Seite “gestolpert” und rufe Ihnen zu: Super! Toll! Gratuliere zu Ihrer hervorragend aufbereiteten, augenöffnenden, befreienden Information!
Viele Ihrer Themen bringen mein emotionales Orientierungssystem “zum Schwingen”. Besonders die Thematik um die Bedeutung unserer Gefühle.
Ich arbeite seit 15 Jahren als Coach, Trainer und Berater mit Menschen. Das Ziel ist immer: mehr Freiheit zur Entscheidung, die Persönlichkeit zu werden, die man ist.
Mainstream Coachings und Beratungskonzepte zielen (wenn sie überhaupt über die reine Verhaltensebene hinaus “denken”) auf die Ebene der Gedanken.
Mentaltraining: deine Gedanken schaffen deine Realität.
Doch viele Menschen (ich auch) haben Schwierigkeiten, “falsche” Gedanken durch “richtige, gute” zu ersetzen. Andauerndes Wiederholen bringt entweder: Erschöpfung und Einstellen der Bemühungen (und keine oder geringe Veränderung) oder: verbissenes Weitermachen, Erschöpfen und Einstellen der Bemühungen.
Warum ist das so?
Ich hatte dazu einige “Zufälle” in mein Leben gezogen, die mir die Ursachen dafür und auch gleich die Lösung “frei Haus” lieferten.
Jetzt sage ich Ihnen sicherlich nichts Neues: unsere Emotionen sind die Ursachen für die Gedanken. Solange diese eigentliche Quelle der Gedanken nicht fokussiert und verändert wird, ändern sich die Gedanken, die Verhaltensweisen und daher auch die äusseren Ergebnisse nicht.
Fazit: Emotionen schaffen Wirklichkeit.
Wie aber kann man Emotionen, Gefühle verändern? Negative Emotionen wie Wut, Ärger, Zorn, Neid etc. sind meines Erachtens nach DIE Ursachen dafür, dass unsere Welt (in allen Bereichen) so aussieht, wie sie aussieht.
Was wäre, wenn es eine Möglichkeit gäbe, emotionale Freiheit zu erlangen, störende negative Gefühle aufzulösen (nicht wegzuschieben!!!!) und die so freiwerdende Energie für alles Positive und Vitale zu verwenden (das sich, sofern die Negativität verschwunden ist, sowieso automatisch “aufdrängt” und lebendig werden will).
Wie gesagt, durch Zufall bin ich auf Methoden gestossen, die einfach und nachhaltig genau das können: Emotionale Freiheit.
Diese Methoden firmieren unter dem Begriff “Energetische Psychologie”. Die bekannteste Methode heisst EFT (Emotional Freedom Techique), daneben gibt es andere mit denen ich arbeite, z.B. BSFF und TAT.
Dazu eine kurze Beschreibung von EFT:
EFT (Emotional Freedom Techniques)
EFT ist eine rasch und effektiv wirksame Technik, bei der man definierte Meridianpunkte des Körpers sanft beklopft und sich gleichzeitig mit den zum Problem gehörigen Emotionen verbindet.
EFT baut rasch und dauerhaft den enormen Druck negativer Emotionen ab. Selbstzweifel, Ärger, Wut, Angst, Trauer etc…alle negativen Emotionen rund um ein Problem werden durch EFT aufgelöst.
Der Blick ist frei für konstruktive Lösungen. Eigene Kräfte, die bisher in negativen Emotionen gebunden waren, entfalten sich. Neue Perspektiven und Lösungen entstehen einfach und wie von selbst.
Ich habe beim Einsatz der “Energetischen Psychologie” wunderbare Entwicklungen miterleben dürfen.
Nochmals herzlichen Dank für Ihre wertvolle Arbeit. Ich hoffe meine Information ist für Sie von Interesse.
Ich freue mich über den Kontakt mit Ihnen und verbleibe mit den besten Wünschen
Wolfgang Huisbauer
Am 1. November 2009 um 00:21 Uhr
Also ich muss sagen das dies nur die halbe wahrheit ist,den der Autor hat nich erwähnt,das das Unterbewusstsein,von Kindheit auf einen gewissen Lebensweg getrimmt ist. Es ist auch möglich diesen Weg zu verlassen und einen neuen ein zuschlagen. Das Unterbewusstsein verfüg jedoch über ein Schutzmechanismus,der zwar durchdringbar ist-aber nicht ganz leicht. Es stellt damit sicher,das die Programmierung gültig bleibt-identisch mit dem derzeit gelebten Leben. Bis dahin ist alles ok. Nun kommt jedoch eine Phase der Veränderung.Die Gefühle sind die,die auf das alte Leben getrimmt sind und stehen daher ,je nach Änderung, im Konflikt zum neuen Leben. Als kann man sie eigentlich,als Nachzügler betrachten,und sollte evtl. gegen die Gefühle in der Übergangszeit (solange das Wiederstreben aufrecht bleibt) entgegen diesen handeln.Es ist jedoch wichtig,das der Betreffende der sich ändern möchte 110% im Klaren ist was er wirklich will,und nicht nur ne kurzzeiterscheinung ist. Kurz gesagt,eure Gefühle sprechen am Anfang der Veränderung-Zweifel aus,um euch darauf hinzuweisen,das das neue Schema derzeit nicht in das bisherige Thema passt.