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Gefühle sind Gold wert

12. Juni 2007 von Siegfried Trebuch      Diesen Beitrag an einen Freund schicken Diesen Beitrag an einen Freund schicken

Das Unterbewusstsein spricht am besten auf emotional aufgeladene Gedanken an. Diese Tatsache ist so wichtig, dass ich sie nicht oft genug betonen kann. Wenn jemand sich darüber beklagt, die Autosuggestion habe bei ihm nicht die gewünschte Wirkung erzielt, so liegt es in den meisten Fällen daran, dass dieser wesentliche Punkt nicht beachtet wird. Gedanken- und gefühllos heruntergeleierte Worte üben einen vergleichsweise schwachen Einfluss auf die Psyche aus. Wirklich befriedigende Ergebnisse erzielen Sie nur, wenn Sie lernen, die „Sprache des Unterbewusstseins“ zu sprechen, das heißt, wenn Sie Ihre Sätze als zuversichtliche Affirmationen sprechen. Achten Sie auf die Gefühle, die die Affirmationen hervorrufen. Wenn Sie merken, dass eine Affirmation nur schwache Gefühle erweckt, wechseln Sie zu einer anderen, die Sie stärker anregt.

Verlieren Sie aber nicht den Mut, wenn es Ihnen nicht schon beim ersten Mal gelingen sollte, die erforderlichen Emotionen in sich wachzurufen und Ihre psychischen Kräfte in die gewünschte Richtung zu lenken. Wie alles andere auch erfordert die Autosuggestion eine gewisse Übung. Haben Sie Geduld, lassen Sie in Ihren Bemühungen nicht nach, und schon bald werden sich die ersten Fortschritte bemerkbar machen. Der Weg zum Erfolg über Autosuggestion ist mit einer gewissen Anstrengung verbunden. Sie kämpfen sozusagen gegen sich selbst, oder besser gegen Ihren inneren Schweinehund. Der Preis, den Sie für die Beherrschung Ihres Unterbewusstseins zahlen müssen, ist die regelmäßige, unermüdliche Übung.

Die erfolgreiche Anwendung der Autosuggestion hängt im entscheidenden Maße von Ihrer Fähigkeit ab, Ihr Verlangen so stark anzufachen, dass es ganz von Ihnen Besitz ergreift. Machen Sie Ihrem Unterbewusstsein etwas vor. Geben Sie ihm das, was es glücklich macht. Das heißt nicht, dass Sie sich selbst belügen sollten. Schließlich geht es um ein Ziel, das in der Zukunft liegt und nicht um Ihre gegenwärtige Situation.

So wie sie heute denken werden Sie morgen leben.

Bei der Festlegung Ihres Zieles ist es am effektivsten, wenn Sie den entsprechenden Satz und Gedanken mit einer anschaulichen Vorstellung unterlegen: Visualisieren Sie den von Ihnen angestrebten Geldbetrag vor Ihrem geistigen Auge. Sehen Sie ihn in Form von Banknoten, eines Schecks oder, wenn es Ihnen besser gefällt, von Goldmünzen.

Die Sprache des Unterbewusstseins besteht aus Bildern, nicht Worten.

Führen Sie diese Visualisierungsübung täglich mindestens einmal durch. Ohne Beständigkeit geht gar nichts. Zwar „hört“ und befolgt das Unterbewusstsein jede Anweisung, die ihm mit Bestimmtheit und Zuversicht erteilt wird. Allerdings gilt es dabei zu berücksichtigen, dass diese tieferen Schichten unserer Psyche etwas träge sind: Der betreffende Gedanke muss also unermüdlich immer wieder von neuem wiederholt werden, damit er sich dem Unterbewusstsein einprägt und Schwung aufbauen kann. Je besser es Ihnen gelingt, Ihrem Unterbewusstsein klar zu machen, dass Sie von der bereits erfolgten Verwirklichung Ihres Wunsches überzeugt sind, desto eher werden Sie es dazu bringen, Ihnen einen Weg aufzuzeigen, wie Ihr Wunsch in Erfüllung gehen kann.
Alles Übrige können Sie getrost Ihrer Phantasie überlassen. Durch die Visualisierungsübung wird Ihre Inspiration angeregt. Wie ein Generator wird sie Ihnen immer mehr und immer bessere Ideen zur Verwirklichung Ihrer Ziele liefern. Ihre Vorstellungskraft wird konkrete Möglichkeiten finden, die Ideen zu einem praktikablen Plan auszuarbeiten.

Indem Sie sich immer wieder vorstellen, Sie hätten Ihr Ziel bereits erreicht, erzeugen Sie eine Spannung, ein „energetisches Gefälle“ zwischen der inneren und der äußeren Wirklichkeit. Ihr Unterbewusstsein ist bestrebt dieses Gefälle früher oder später auszugleichen, innere und äußere Wirklichkeit in Einklang zu bringen. Es ist nur eine Frage der Zeit, und wir sprechen hier nicht von Jahren oder Jahrzehnten, bis sich Ihre innere Realität im Außen manifestieren wird.

Sind die Ideen aber erst einmal gekommen, sollten Sie sich sofort daran machen, sie in die Tat umzusetzen. Erarbeiten Sie einen genauen Plan zur Verwirklichung Ihres Wunsches und fangen Sie gleich mit der praktischen Umsetzung an, egal ob Sie sich nun ausreichend vorbereitet fühlen oder nicht. Der letzte Punkt ist besonders wichtig: Wenn Sie darauf warten, bis Sie „alle“ notwendigen theoretischen und praktischen Voraussetzungen zu erfüllen glauben, werden Sie niemals anfangen!

Verlassen Sie sich bei der Entwicklung eines konkreten Plans weniger auf Ihren Verstand als auf Ihr Gefühl, denn der bewusste Teil unserer Psyche kann uns durchaus in die Irre führen. Wenn wir ausschließlich auf die sogenannte „Stimme der Vernunft“ hören, laufen wir Gefahr, uns von eingebildeten Hindernissen abschrecken zu lassen und entweder die Flinte ins Korn zu werfen oder zumindest so zögerlich vorzugehen, dass Enttäuschungen und Fehlschläge so gut wie vorprogrammiert sind.

Ihre Gefühle sind Ihr bester Berater!
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