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Geld

24. Oktober 2007 von Siegfried Trebuch      Diesen Beitrag an einen Freund schicken Diesen Beitrag an einen Freund schicken

Wissen Sie, was die meisten Menschen davon zurückhält, das Leben zu leben, von dem Sie träumen? Geld, schlicht und einfach Geld. Denn Geld ist ein Symbol für eine bestimmte Lebenseinstellung, eine Meßlatte für eine ganz bestimmte Geisteshaltung. Geld kommt nicht zufällig in unser Leben. Es handelt sich bei Geld vielmehr um eine Form von Energie: Je mehr Energie wir in die wirklich wichtigen Dinge des Lebens legen, umso mehr Geld fließt uns zu. Wirklich erfolgreiche Menschen haben immer auch die Fähigkeit, viel Geld zusammenzutragen. Einige behalten es, und andere verwenden es nur für den Dienst an ihren Mitmenschen. Aber sie alle haben die Fähigkeit, Geld fließen zu lassen.

Wir sollten die Bedeutung von Geld nicht überbetonen. Aber wissen Sie, wann Geld zu wichtig wird? Wenn es an allen Ecken und Enden fehlt. Wer Geldprobleme hat, denkt viel zu sehr über Geld nach. Jeder steht vor der Aufgabe, sich mit diesem Thema einmal gründlich auseinandersetzen, um es zu meistern. Von da an wird Geld zur Unterstützung aller Lebensbereiche.

Wir alle haben Träume. Wir haben eine bestimmte Vorstellung davon, wie wir leben wollen, was uns gewissermaßen zusteht. Tief in uns wollen wir glauben, dass wir eine besondere Aufgabe erfüllen können, die aus dieser Welt einen schöneren Ort macht. Aber allzu oft sehe ich, dass die alltägliche Routine und die Realität diese Träume ganz allmählich ersticken. Viele vergessen, dass ihnen ein Platz an der Sonne gebührt und gehört, da sie glauben, sich nicht befreien zu können. Wir alle finden uns häufig in eine Opferrolle hinein. Wir gehen Kompromisse ein und bevor wir uns versehen, ist das Leben in großen Sätzen an uns vorbeigelaufen. Oft machen viele Menschen ihre finanzielle Situation dafür verantwortlich, dass sie nicht so leben, wie sie es sich wünschen.

Der Konflikt ist klassisch: Es gibt einen Unterschied zwischen dem, was wir tief in uns fühlen, und dem, wie unser Leben tatsächlich aussieht. Die Vorstellung, wie wir leben sollten, und die Realität unterscheiden sich nur allzu oft wie Tag und Nacht. Jeder von uns hat ein Verlangen, zu wachsen und glücklich zu sein. Tief im Inneren haben wir alle den Wunsch, etwas auf dieser Welt zum Besseren zu verändern. Und wir alle wollen glauben, dass wir ein gutes Leben verdienen. Was hält uns dann zurück, unseren Traum zu leben? Was verhindert, dass wir all das erreichen, wonach wir verlangen? Natürlich leben die meisten von uns in einer Umwelt, die Wohlstand nicht gerade fördert. Unsere Regierungen gehen als schlechtes Beispiel voran und verschuldet sich jedes Jahr immer höher. Um die Zinsen der steigenden Staatsverschuldung bezahlen zu können, werden die Steuern erhöht.

Unser Schulsystem versäumt es, uns Antworten auf die entscheidenden Fragen wie „Wie können wir glücklich leben?“ und „Wie werden wir wohlhabend?“ zu geben. Wir lernen, dass Alexander der Große 333 v. Chr. die Schlacht bei Issos gegen die Perser gewann und studieren tote Sprachen wie Latein, aber wir lernen nicht, wie wir baldmöglichst die erste Million machen. Wer sollte uns also beibringen, wohlhabend zu werden? Unsere Eltern? Die meisten von uns haben keine reichen Eltern. Die Ratschläge, die den Aufbau von wahrem Wohlstand betreffen, waren aus diesen Gründen eher dürftig. Dazu kommt, dass uns Wirtschaft und Werbung darauf trainieren, zu konsumieren. Sie suggeriert uns, dass Glück im Konsum zu finden sei. So verfehlen viele Menschen das eigentliche Ziel, wirklich glücklich, erfüllt und wohlhabend zu leben.

Seit über einem Jahrzehnt beschäftige ich mich nun mit Geld, Erfolg und Glück. Dabei habe ich gelernt, Geld differenzierter und mit anderen Augen zu sehen: Geld ist ein Spiegel unserer Einstellung. Es kann uns davon abhalten, unsere Möglichkeiten voll auszuschöpfen, oder es kann uns dabei unterstützen, der oder die Beste zu sein, der wir sein können. Geld zu besitzen bedeutet in erster Linie, ein wesentlich freieres und unabhängigeres Leben führen zu können. Genau so wie man fliegen, tauchen oder programmieren lernen kann, so kann jeder Reichtum aufbauen, indem er sich einige wesentliche Prinzipien aneignet.

Beim Thema Geld geht es nicht nur darum, den Betrag x zu besitzen, sondern um die Persönlichkeit, zu der Sie sich auf dem Weg zu diesem Ziel entwickeln. Denn Reichtum ist Einstellungssache. Zuerst müssen Sie sich ändern, bevor sich Ihre finanzielle Situation ändern kann. Daran führt kein Weg vorbei. Aber welche Alternativen haben Sie? Sie können irgendeinem langweiligen Bürojob mit unterdurchschnittlicher Bezahlung nachgehen, um dann in der Pension festzustellen, dass Sie eigentlich nie das getan haben, wozu Sie sich berufen fühlten. Es ist zwar nicht leicht, den Weg zur finanziellen Freiheit zu gehen. Viel schwerer ist es jedoch, ein Leben in finanzieller Abhängigkeit zu führen. Wenn Sie glücklich und erfolgreich leben wollen, haben Sie gar keine Wahl. Je Früher Sie sich ans Werk machen und Ihre Träume verwirklichen, umso besser. Die Zeit läuft!

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