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2012 - Ende, Transformation, Neubeginn?

Als ich im April das Interview mit Johann Kössner führte, empfahl er mir Mathias Pauqué in die Sendung einzuladen. Pauqué ist regelmäßiger Referent an der Sommer- und Winterschule Kössners, wo er am 20. Juli einen Vortrag mit dem Titel “Global Scaling – Fraktale Zeitordnung des Mayakalenders” hielt.

Mathias Pauqué schreibt auf seiner Website über Global Scaling: “Scaling ist ein globales Naturphänomen und bedeutet logarithmische Skaleninvarianz. Bereits 1795 entdeckte Carl Friedrich Gauß die logarithmische Skaleninvarianz der Verteilung der Primzahlen unter den natürlichen Zahlen. 1967 / 68 entdeckten die Physiker Richard P. Feynman und James Bjorken das Phänomen der logarithmischen Skaleninvarianz (Scaling) in der Hochenergiephysik. 1967 konnte der russische Physiker Simon E. Shnoll prozessunabhängiges Scaling der Feinstruktur von Histogrammen physikalischer und chemischer Prozesse nachweisen, unter anderem im radioaktiven Zerfall.

In den 1950er Jahren zeigten Beno Gutenberg and Charles Richter, dass eine logarithmisch skaleninvariante Beziehung zwischen der Anzahl der Erdbeben in einem bestimmten Gebiet und über einen bestimmten Zeitraum und ihrer Energie (Magnitude) besteht.

1981 veröffentlichte Leonid L. Chislenko seine Arbeit zur logarithmischen Skaleninvarianz in den Häufigkeitsverteilungen der biologischen Arten in Abhängigkeit von den Körpergrößen und -maßen der Organismen. 1984 konnte Knut Schmidt-Nielsen logarithmische Skaleninvarianz im Aufbau der Organismen und in Stoffwechselprozessen nachweisen. 1981 entdeckten Alexey Zhirmunsky und Viktor Kuzmin prozessunabhängige logarithmische Skaleninvarianz der Entwicklungsetappen in der Embryogenese, Morphogenese, Ontogenese und in der Erdgeschichte. Bereits im 19. Jahrhundert entdeckten Ernst Heinrich Weber und Gustav Theodor Fechner, dass die Stärke einer Sinnesempfindung proportional dem Logarithmus der Reizstärke ist.

Global Scaling
Scaling ist eine grundlegende Eigenschaft fraktaler Strukturen und Prozesse. 1982 – 1989 erkannte Hartmut Müller Scaling auch als Entwicklungstendenz technischer Systeme und entwickelte die Grundlagen der Global Scaling Theorie. Für seine wissenschaftliche Leistung verlieh ihm die Interakademische Vereinigung in Moskau 2004 ihre höchste Auszeichnung, den Vernadski-Stern Ersten Grades. Die Global Scaling Theorie erklärt, warum Strukturen und Prozesse der Natur fraktal sind und worin die Ursache der logarithmischen Skaleninvarianz besteht.

Der Tzolkin im Fundundamentalen Fraktal

Der Tzolkin-Zyklus ist im Fundamentalen Fraktal der Schwingungsperioden an einer interessanten Stelle wiederzufinden. Der Global Scaling-Kettenbruch [72;+3,+3] repräsentiert eine Schwingungsperiode von 260,38 Tagen und bildet den Tzolkin hervorragend ab. Mit Hilfe von Global Scaling kann man diesen Zyklus als einen relativ alten, universellen Zyklus hoher Priorität beschreiben. Egal an welchem Ort im Universum, die Wahrscheinlichkeit ist enorm hoch, dass dieser Zyklus vorgefunden wird. Der Schwangerschaftszyklus ist also nicht nur etwas Irdisches, er ist eine Schwingungsperiode universeller Priorität.

13- und 20-Tage-Takt im Fundamentalen Fraktal

Vergleicht man die Lage der beiden elementaren Zeitzyklen der Maya-Zeitrechnung, die 13-Tage-Welle, gewürdigt durch die Verwendung der 13 sog. Töne, und das 20 Tage zählende Uinal, gewürdigt durch die 20 sog. Siegel, im Fundamentalen Fraktal der Schwingungsperioden, so fällt ein schöner Zusammenhang auf:

Beide Zyklen liegen jeweils am Rand des Grünen Bereichs zwischen den beiden Hauptknoten [69] und [69+3/2]. Der Grüne Bereich umfasst Schwingungsperioden zwischen 12,39 und 20,42 Tagen. An den Rändern dieses Bereichs finden wir alte, lang entwickelte, reife Zyklen. Und in beiden Fällen haben wir es mit solchen alten, reifen Zyklen zu tun.

Faszinierend ist in diesem Zusammenhang ebenfalls, dass die Kombination beider Zyklen, der Tzolkin mit seinen 13 x 20 = 260 Tagen, wieder eine Protonenresonanz hoher Priorität ist und einen alten, reifen Zyklus abbildet. Das heißt, aus Sicht von Global Scaling ist die zentrale Bedeutung, die diesen Zyklen beigemessen wird, durchaus berechtigt. Die Bedeutung in der Natur wird offensichtlich.”

Einführung in die Global Scaling Theorie

In der 12. Ausgabe meine Sendung können Sie ein Interview mit Mathias Pauqué hören. Besonders interessierte mich natürlich die Bedeutung von Global Scaling für den Mayakalender und das Jahr 2012.

Dimensionssprung – Interview mit Mathias Pauqué

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6 Kommentare zu “Global Scaling – Fraktale Zeitordnung des Mayakalenders”

  1. Andreas

    Oh, ein Global-Scaling-Anhänger hat wieder ein paar Zahlen gefunden, die zu seinem “fundamentalen Fraktal” passen. Unpassende Zahlen werden ja gerne mal links liegen gelassen oder angepasst, siehe z.B. die Prozessoren aus dem Kompendium, worüber ich hier geschrieben habe:
    http://cimddwc.net/2009/07/23/global-scaling-und-die-cpus/
    – mein Eindruck von GS daraus und aus anderen Quellen und Überlegungen:

    Global Scaling ist keine wissenschaftliche Theorie bzw. Forschung, die Zusammenhänge in Natur und Technik entdeckt und berechnet, sondern pseudowissenschaftliche, numerologieähnliche Zahlenspielerei, die ihre Phantasien hinterher hineininterpretiert oder von vorneherein passende Daten sucht und Unpassendes gerne mal ignoriert

    (Ach, und Siegfried, wenn dir diese Kritik wieder – wie ein oder zwei Kommentare meinerseits vor ein paar Monaten – zu “niveaulos” o.ä. sein sollte, nur zu, lösche den Kommentar eben. Aber lies dir bitte wenigstens selber meinen CPU-Artikel durch.)

  2. Siegfried Trebuch

    Hallo Andreas,
    Ich hatte von Global Scaling noch nie was gehört, bis mich Johann Kössner darauf hinwies. Johann Kössner ist ein Mayakalender-Experte, Mathias Pauqué ein Global Scaling-Experte, aber selbst nach dem Interview war mir der Zusammenhang zwischen diesen beiden Gebieten, bis auf die fraktale Strukturierung, nicht wirklich klar.

    Ich kam für mich zum Schluss, dass Global Scaling für das Verständnis des Mayakalenders wenig hilfreich ist. Zum Verständnis von Zusammenhängen in der Natur und Technik ist es sehr brauchbar. Ich bin schon gespannt auf die Freie-Energie-Maschinen, die auf Basis der Global-Scaling-Theorie gebaut werden sollten.

    PS: Vorsicht mit sehr persönlichen Statements in Kommentaren. Sie könnten veröffentlicht werden. ;-)

  3. Peter Schneider

    Über dieses Thema informiert umfassend eine Sondernummer von “Raum und Zeit” (Special 1/ 2007) Ich kann diese Nummer jedem aufgeschlossenen Menschen wärmstens empfehlen.

    Meiner Meinung handelt es sich dabei um ein naturgesetzliches Phänomen, das sich auf verschiedenste – eigentlich alle – Lebensbereiche auswirkt nur eben noch nicht früher erkannt wurde. Besonders faszinierend sind für mich die Auswirkungen auf die Energie (freie ist zu gewinnen) und auf die Kommunikation (Handy ohne E-smog und Strahlenschäden). Das schöne daran, es ist keine Theorie sondern schon praktizierte wiederholbare Erfahrung. Also Tatsache !

  4. Siegfried Trebuch

    Lieber Peter,
    Kannst du uns nähere Infos zu diesen Geräten geben?

  5. Uwe

    Hallo Siegfried,

    hier mal ein Link zu dem G-Com Handy:
    http://www.das-gibts-doch-nicht.info/bilder/biohandy2.pdf

    die offizielle Global Scaling Seite:
    http://www.global-scaling-institute.de/

    Theorie zu Global Scaling:
    http://www.info.global-scaling-verein.de/Global-Scaling/Global-Scaling-Theorie.htm

    und noch eine Playlist bei You Tube
    http://www.youtube.com/results?search_type=search_playlists&search_query=global+scaling+hartmut+m%C3%BCller&uni=1

    Hier noch ein kurze Biografie von Hartmut Müller:
    http://www.nexus-magazin.de/artikel/autor/dr-rer-nat-hartmut-mueller

    Gruss Uwe

  6. Karl-Heinz aus Frankfurt am Main

    Es gibt auch die G-com Zelle, laut Hartmut Müller. Die Formel für die res.Frequenz der Materie: 81 log, 3 von 3 = 3 Herz. stimmt das???
    Gruß
    Karl-Heinz

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