Fühlen Sie sich orientierungslos, würden Sie am liebsten alles hinwerfen und etwas komplett Neues anfangen? Sind Sie es leid, sich mit denselben alten Problemen herumzuschlagen, ganz gleich, ob es sich dabei um Ihre Gesundheit, Beziehungen, Arbeit oder Finanzen handelt und wollen Sie endlich frei sein? Sind Sie mir Ihrem Lebensstil unzufrieden oder langweilen Sie die Tätigkeiten und Menschen, die bislang Ihr Leben ausgefüllt haben? Wenn Sie die meisten dieser Fragen mit Ja beantwortet haben, haben Sie die Lebensmitte erreicht.
Viele in meinem Freundes- und Bekanntenkreis befinden sich gerade in dieser Phase. Sie durchlaufen tiefgreifende Veränderungen in den Bereichen Beziehung und Beruf. Dabei fällt mir auf, dass die Auslöser dafür weniger die äußeren Umstände sind, als viel mehr Veränderungen in der individuellen Persönlichkeit. Dabei beobachte ich sehr häufig folgendes Muster: Das Leben verläuft bis zur Lebensmitte bei den meisten Menschen nach sehr klaren Vorgaben. Sie sind mit Ausbildung, Karriere und Familie so beschäftigt, dass weder Zeit noch Energie für die Beschäftigung mit Sinnfragen bleibt. Die unmittelbar anstehenden Verpflichtungen lassen einen Blick über den Tellerrand nicht zu. In der Jugend überschlagen sich die Gefühle. Man kommt mit der Welt nicht klar, und mit sich selbst erst recht nicht. Hat man sich einigermaßen im Griff, dann soll man entscheiden, welchen beruflichen Weg man einschlagen wird. Man absolviert eine Berufsausbildung oder geht an die Uni. Hat man das Diplom in der Hand, steht der „Ernst des Lebens“ vor der Tür und es wird Zeit sich der Realität des Arbeitsmarktes zu stellen. Hat man sich dann endlich auf eine berufliche Richtung eingeschossen und seine ersten Euros erspart, läuft einem plötzlich der Traumpartner über den Weg, und ehe man sich versieht, ist man verheiratet und hat Kinder. In der Regel ist man jetzt als Mann gefordert, Karriere zu machen um die Bedürfnisse der Familie zu decken und die Schulden für Haus oder Wohnung zu bezahlen bzw. hat man als Frau alle Hände damit voll Windeln zu wechseln, den Haushalt zu besorgen und häufig auch noch dem Halbtagsjob nachzugehen. Ist man in diesem Hamsterrad lange genug gelaufen und hat man sich wieder einigermaßen freigestrampelt, weil die Kinder langsam erwachsen werden und ihre eigenen Wege gehen, werden auf einmal wieder Ressourcen frei, um zu erkennen, dass das halbe Leben eigentlich ja schon gelaufen ist. Plötzlich steht man wieder selbst mehr im Mittelpunkt und nicht so sehr die Kinder, der Beruf oder der Partner. Man hat wieder Zeit übers Leben nachzudenken und was man noch von ihm erwartet.
Man befindet sich in der Lebensmitte, scheint persönlich gefestigt, führt eine stabile Partnerschaft oder ein abwechslungsreiches Singleleben, ist finanziell einigermaßen abgesichert, hat sich beruflich stabilisiert, da taucht wie aus dem Nichts die Frage auf: „Was will ich in meinem Leben eigentlich noch erreichen?“. Das bisher Angestrebte erscheint nicht mehr so groß und wichtig wie noch vor ein paar Jahren. Man hat vieles erreicht und gelernt, aber was jetzt? Wie ein Blitz aus heiterem Himmel wird einem plötzlich klar, dass man ja schon die Hälfte hinter sich hat. Man kommt drauf, dass das Leben ja gar nicht so lange dauert, wie man bisher immer annahm. Als Kind verging die Zeit so unendlich langsam. Häufig war man von Langeweile geplagt. Doch jetzt zerrinnt die Zeit zwischen den Fingern und man kann gar nichts dagegen tun. In dieser Situation musste ich an einen Ausspruch eines alten amerikanischen Freundes denken, der immer sagte: „Das Leben ist wie eine Klopapierrolle. Am Anfang dreht sie sich langsam, aber je weniger drauf ist, desto schneller dreht sie sich und schwupp – ist sie aus.“
Es ist Zeit Bilanz über die erste Lebenshälfte zu ziehen. Vieles wurde erreicht, Sie stehen eigentlich ganz gut da. Sie erfüllen die beruflichen Erwartungen zur Zufriedenheit Ihres Arbeitgebers. Sie sind für andere da und werden gebraucht. Sie funktionieren, sind ein gut geschmiertes Rad im Getriebe der Gesellschaft. Sie können sich eigentlich nicht beklagen, trotzdem ist da diese Leere, die Sie sich schwer erklären können. Vielleicht stellen sie erschrocken fest, dass Sie bisher noch gar nicht gelebt haben, sondern gelebt wurden. Sie haben gelernt, Verantwortung im Beruf als Partner und als Vater oder Mutter zu übernehmen, aber die wichtigste aller Verantwortungen haben Sie bisher nicht wahr genommen, nämlich die volle Verantwortung für sich selbst. Ihr bisheriges Leben wurde von äußeren Umständen bestimmt. Sie haben immer reagiert. Jetzt sind Sie an einem Punkt angelangt, wo Sie sich freigespielt haben. Jetzt stellt sich die Frage, was tun mit dem Freiraum? Sie sind aufgerufen zu agieren. Wenn nicht schon früher durch Krankheit, Unfall oder Beziehungskrisen, so stoßen die meisten Menschen spätestens jetzt auf die grundlegenden Fragen des Lebens.Dieser Zustand wird so trefflich als Midlife Crisis bezeichnet. Diese Krise birgt einerseits Gefahren, andererseits ist sie eine riesige Chance. Sie ebnet Ihnen den Weg zu einem gigantischen Entwicklungsschritt. Bisher haben Sie nur reagiert. Zuerst waren Sie mit einem Gefühlschaos konfrontiert, dass Sie entwirren mussten, dann mussten Sie grundlegende Existenzfragen wie Beruf und Geld klären, dann ging es um Partnerschaft und Familie. Das sind sozusagen Standardanforderungen, die jeder Mensch irgendwann bewältigen muss. Beim Eiskunstlauf würde man die erste Lebenshälfte als die „Pflicht“ bezeichnen. Jetzt kommt die „Kür“. Dieser Übergang wird durch die Midlife Crisis markiert. Jetzt müssen Sie sich was einfallen lassen. Mit reagieren kommen Sie nicht weiter. Jetzt heißt es agieren. Jetzt ist die Gelegenheit, ausgetretene Pfade zu verlassen und zu neuen Ufern aufzubrechen. Was diese Übergangsphase so schwierig macht, ist die Tatsache, dass Ihnen keiner mehr helfen kann. Sie sind ganz auf sich gestellt. Niemand kann Ihnen die anstehende Richtungsentscheidung abnehmen.
Sie haben in Ihrer ersten Lebenshälfte ausreichend Informationen gesammelt, Erfahrungen mit sich und der Welt gemacht, damit Sie jetzt einen kluge Entscheidung treffen können. Nehmen Sie sich dafür Zeit und überstürzen Sie nichts. Sie müssen jetzt nicht zum Harleyfahrer, Einsiedler oder Aussteiger auf einer einsamen Pazifikinsel werden. Sie brauchen auch nicht Ihre Familie wegen einer 20-Jährigen verlassen oder Ihren Job hinwerfen. Die Midlife Crisis ist kein Problem der Umwelt. Sie kommt aus Ihnen selbst und vor sich selbst können Sie schlecht weglaufen. Kurzschlusshandlungen wie „Aussteigen“ oder Trennung vom Partner bringen wenig. Ein sanfter, aber konsequenter, evolutionärer Ansatz ist nicht nur „vernünftiger“ sondern langfristig auch wesentlich wirkungsvoller. Wie für alle Fragen, die sich Ihnen im Leben stellen, liegen die Antworten ebenfalls schon in Ihnen.
Am Besten gehen Sie mit dieser Übergangszeit um, indem Sie
Mehr dazu lesen Sie in “Ziele & Zukunft”.
Götz
Ja,
Es fehlt mir eine andere Seite.
auch das Scheitern oder nicht-Erfolg z.b. in der Selbstständigkeit – kann der Auslöser sein.
Siegfried Trebuch
Ganz Deiner Meinung.
Miranda
Midlife Crisis- ich denke das man sich fragt, war es das? Was war und ist noch der Sinn des Lebens? Was ist noch drin in dem Topf, wenn man weiß das sich auf kurz oder lang der Deckel schließt.
Ich glaube, man will es nochmal wissen, kommt man immer noch gut an bei dem anderen Geschlecht (oder dem gleichen). Und die wichtigste aller Fragen die man hat – kommt man jünger und atraktiv rüber? Ich denke das dies in erster Linie Fragen sind, die sich in der Midlife Crisis stellen. Bei den meisten denke ich! Die Frage nach dem Erfolg in der Arbeit, die Anerkennung und das Gebraucht werden ist ebenso wichtig für denjenigen der in dieser Krise steckt.
Ich glaube auch das eben in dem “Zwang” aussteigen zu müssen, sei es sich einem jüngeren Partner zu zuwenden oder dem Gefühl sich anderweitig zu verändern der Versuch zu Grunde liegt, sich wieder der Leichtigkeit hinzugeben, die eigentlich unwiderruflich vorbei ist.Die Krise mitten im Leben ist ein Versuch zurück zu holen was man glaubt versäumt zu haben.
LG Miranda
Götz
Ach nee??? “Man” macht das so.?Das ist so ?
…”leichtigkeit ist eigetnlich unwiderruflich vorbei …? usw, usw.
Zwei Dinge …
1.) Ich erfahre, wie ich zugedeckt habe und zudecke , was mir gegeben ist.
Leichtigkeit und Geheimnis des Lebens. Verbockt mit 1.000 Programmen
ttituliert mit 1.000 den Begriffen oder Inhalten..esoterisch, spiriutell,gesellsch
achtlich , unternehmerisch und so fort.
Gehe ich wirklich tief, ist es der Wunsch nach Ursprünglichkeit , Freiheit
Spotaneität..Das KANN bedeuten alles zu verändern und es kann
heißen da zu bleiben, wo ich bin..
Wenn das der Sinn der Midlife crisis ist , so sollte diese sehr oft
auftauchen und wenn das dann in der sog, mitte des Lebens ist, so ist es
wieder mal eine Chance , wieder !! eine Gelegenheit ,,,
Das Besondere daran ist der druck und die Last , die ich angehäuft habe.
An dem ich festhalte oder ” jetzt aber nochmal “”die letzte gelegneheit usw.
Alles diese Scheiße , der ich begegne.. summiert unter dem Begriff
Erfahrung als Quantitätsbegriff (Jahre, Alter) –
MANN kann uch dreißig oder mehr Jahre immer in demselben Pfad laufen..
-ist das Erfahrung ? -
Schluß jetzt :
Midlifecrisis heißt nichts anderes als wieder mal
“aufwachen ” um “endlich” zu begriefen , daß
(vielleicht) nie gelebt habe.
Das kann mit 60 , 60 oder 90 passieren …. und dann , dann beginnt leben und Wachstum, wie es “echt” ist…
Zu wachsen hat nicht “unbedingt” was mit Alter – eigentnlich gar nichts damit -
zu tun. Das ist kein linearer Prozeß ..
also beginnen wir nochmal am Anfang oder mittendrin …..
2.)
Der “Versuch” – den gibt es nicht – etwas zurückzuholen …. das
geht nicht , weil das, was mal als leichtigkeit da war, höchtens eine
dünner Decke zur Urspünglichkeit war, weil ich noch nicht soviel Mist als Last der “erfahrung” angehäuft habe..Wenn das der auslöser ist . dann los und ab in die Tiefe… auf zu neunen Ufern …
Danke für die Anregung, durch das lesen..Hoffentlich ist das nicht zu lang hier..egal.. raus shwupp und weg
Miranda
Hallo Götz,
Dem Begriff der Midlife Crisis liegt die Annahme zugrunde, dass die meisten Menschen ihr Dasein nach einem Lebenssinn ausrichten. Bei aller individueller Unterschiedlichkeit werden die Chancen zur Verwirklichung des eigenen Lebensziels in der Lebensmitte häufig reflektiert, was zu Verstimmungen und Unsicherheiten auch hinsichtlich der eigenen Identität (Rolle in Familie, Beruf, Sozialleben etc.) im Sinne des Begriffs führen kann. Spezifischere Ursachen sind weder im biologischen noch im psychosozialen Bereich genau definiert. Als mögliche Ursache einer Midlife Crisis kann aber auch der nun deutlich wahrnehmbare körperliche Alterungsprozess in Frage kommen. Was ich damit sagen will ist, niemand muß “aufwachen”, es ist der Lauf der Zeit wenn sich viele Menschen nach dem Sinn des Lebens fragen.
liebe Grüße
Miranda
Götz
hallo miranda
Stimme dir zu.Nur gefällt mir das nicht so..Möchte jedoch antworten: Ich habe immer gekämpft mit dem überleben , mal erfolgreich, mal nicht , mal mit spaß und oft “einfach weitergemacht”.. nun stecke ich wieder in der Karre und erwische mich, wie ich dasselbe lange spiel spielen will (muß? im sinne von Programm..) Das gefällt mir nicht mehr,,Getrieben von der angst nicht zu überleben und sicherheit … ok MANN wird älter … aber all diese Er-Klärungen wecken tiefes Unbehagen…Ich kann nicht umhin zu sagen .. ich schlafe schon lange .. das kann ich nur sagen, weil ich schon immer eine -ahnung hatte und zweimal im Leben erfahren durfte , was es heißt DA zu SEIN.
liebe Grüße götz und an alle die das lesen: Auf zu neuen Ufern – nichts bleibt – auch nicht der Tod.
Uli
Wu Wei! – Tun durch Nicht-Tun; vielleicht ist unser ewiges “Müssen” das Problem?
Johannes
Hallo Herr Trebuch,
ich weiß nicht, ob dieses “Forum” noch offen ist, aber ich bin momentan mit dem Thema “Midlife Crisis” arg konfrontiert (und zwar bei meiner Frau) und wäre für einen guten Tipp dankbar, wie ich damit umgehen kann/soll. Bei meiner Frau setzte dieses “Hinterfragen des Erreichten” quasi mit dem 50. Geburtstag ein. Sie war sehr lange Hausfrau und Mutter und konnte später nicht mehr in ihren Wunschberuf zurück, sondern musste mit “Ersatztätigkeiten” vorlieb nehmen. Diesen Frust hat sie immer noch nicht ganz überwunden.
Just in dieser Zeit meldete sich ein Bekannter aus Jugendtagen (Jugendliebe) über eine Onlineplattform bei ihr, was sie mir aber verschwieg und was ich nur durch Zufall herausfand. Wir hatten viele Diskussionen hierüber, und ich verlangte letztendlich von ihr, diesen Mailkontakt zu beenden (auslaufen zu lassen). Sie versprach dies mehrfach, fing aber nach kurzer Zeit über neue Onlineplattformen, Mailadressen etc. wieder mit der Person an zu chatten. Ich bin jetzt ultimativ geworden und habe von ihr verlangt, die Angelegenheit ruhen zu lassen, um unsere Ehe nicht zum Scheitern zu bringen. Wieder war einige Zeit Ruhe, und nun bereitet sie neue Chat-Wege wie Skype, ICQ u.ä. vor, ganz höchstwahrscheinlich um mit der Person weiter in Kontakt bleiben zu können.
Sie wehrt Fragen, was sie für die andere Person empfindet, meist mit Standardphrasen ab (“Denk´ Dir nicht zu viel dabei” o.ä.), daher bekomme ich kein klares Bild, ob dieses Chatten nur eine Ablenkung vom Berufsfrust (oder vom Älterwerden etc.) ist, und ich bin etwas ratlos, wie ich mit der Situation umgehen soll. Mein Angebot, einen Eheberater aufzusuchen, hat sie mehrfach mit dem Hinweis abgelehnt, sie werde das Problem allein in den Griff bekommen und sich wieder “auf Spur” bringen.
Frage: Soll ich die “Füsse still halten” und sie einfach eine Weile in Ruhe lassen? Leider Gottes sucht sie schon nach einer Möglichkeit, sich mit der Person einmal treffen zu können (wie ich herausfinden konnte). Daher meine Sorge: Was ist dann der nächste Schritt? Händchenhalten, Küßchen geben usw. ?
Für einen brauchbaren Rat wäre ich sehr dankbar !!
Gruß
Johannes
Sven
Hallo Johannes,
da eine Ferndiagnose deiner/eurer Situation immer sehr schwer ist, versuche ich mich so gut es geht hinein zu fühlen. Wie sind denn deine Gefühle zu ihr, wie sind ihre Gefühle zu dir? Gibst Du ihr das Gefühl, geliebt, geschätzt und was besonderes zu sein und zwar für das was sie ist eine begehrenswerte Frau und nicht für das was sie macht Mutter ect.? Ich denke Frauen und Männer haben jeweils für den anderen Partner eine hohe Erwartungshaltung. Versuche heraus zu finden was sie wirklich möchte etwas für Sie selbstverständliches ist für dich vielleicht nicht selbstverständlich. Da reichen manchmal schon Worte und Gesten wie DANKE oder eine liebevolle Umarmung aus. Das was Du schilderst, klingt so als wenn sie es genießt, das sich jemand um sie bemüht, ihr das Gefühl gibt was besonderes zu sein. Ich bin natürlich kein Therapeut und möchte Dir nicht zu nahe treten, deshalb sehe meine Worte bitte nicht als anmaßend, sondern als Versuch die Ursache deiner Situation klar einzugrenzen.
Liebe Grüße
Sven
Sirius
Lieber Johannes,
ich würde Dir nahe legen vielleicht zuerst einmal für Dich zu hinterfragen, was hat dieser Mann, was sie von Dir nicht bekommt/bekommen hat? Was zieht sie bei diesem Mann an? Kläre zuerst deinen Standort und dann sollte geredet werden – ehrlich, wertungsfrei, ohne Vorwurf, ohne Eifersucht, Angst…Dann prüft, ob und wie es bei Euch weiter gehen kann-ggf. auch nicht.
Liebe Grüße, Ingrid
Sabine Karina Rose
Lieber Johannes,
ich finde das sehr einfühlsam, was Sven geschrieben hat. Eure Situation beinhaltet sicher eine ganze Reihe von Facetten. Fährst du hier nicht eine ganze Reihe von “schweren Geschützen” auf? Du drohst, bedrängst und kontrollierst deine Frau regelrecht und stellst auch eure Beziehung als solche gleich komplett in Frage. Vielleicht gelingt es dir, einfach mal so daran zu gehen, dass du deiner Frau zubilligst, eine möglicherweise für sie noch offene Frage, die sie hinsichtlich dieser Jugendbeziehung hat, für sich zu klären, worüber sie dir auch keinerlei Rechenschaft schuldet. Es ist sogar möglich, dass sie sich schlichtweg freut, jemandem aus ihrer Jugendzeit begegnet zu sein und dies vor dir geheim hält, weil du hier einen regelrechten Sturm im Wasserglas erzeugst, was ihr bewusst ist.
Für dich könntest du diese Geschichte zum Anlass nehmen zu klären, was an eigenen unerlösten Themen sich da alles bei dir meldet, wie z.B. Besitzdenken, Eifersucht, Kontrollmuster und letzlich, letzlich Angst. usw. Je mehr du hier Druck machst und hinein interpretierst, umso mehr drängst du sie von dir weg und in diese Situation hinein. Eigentlich bist du es, der eure Beziehung durch dein Verhalten beschwert. Genauso wie du frei in deiner Wahl bist, ist es auch deine Frau.
Niemand gehört einem anderen Menschen. Du würdest es vor allem dir so ungemein einfacher machen, wenn du beginnst, deine Haltung in dieser Sache Schritt für Schritt zu ändern, indem du fragst, wozu gibt mir diese Geschichte Gelegenheit, mich weiter zu entwickeln. Versteh mich hier richtig, ich halte hier kein Plädoyer für eine sog. offenen Ehe.
Vielleicht hilft es dir, wenn du dich mit einer Person deines Vertrauens ehrlich aussprichst, um dich zu klären. Wenn du spürst, nachdem du deine Blickwinkel geändert hast, dass es weiter helfen könnte, könntest du dann auch mit deiner Frau ein konstruktives Gespräch führen. Ein solches Gespräch könnte so verlaufen, dass du ihr beschreibst, was du da alles empfunden hast, als du “davon” Kenntnis erlangst hast und du nun deine eigene Haltung ehrlich geändert hast und dies auch lebst.
Und selbst redend dürfte es hilfreich sein, ihr authentisch deine Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen, ohne da im Hinterstübchen einen etwaigen Nebenbuhler ausbooten zu wollen.
Alles Liebe
Karina
Johannes
Liebe Ingrid, liebe Karina, lieber Sven,
zuerst einmal möchte ich mich für Eure offenen und auch direkten Worte danken. Ich sehe, Ihr versetzt Euch in die Angelegenheit bereits ziemlich gut hinein und analysiert zugleich scharf.
Zu Euren Anmerkungen, meiner Frau Wertschätzung zu zeigen, ihr Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, kann ich Euch versichern, dass ich das in der ersten Zeit nach Bekanntwerden der “Nebenbuhlerschaft” und auch danach meiner Frau ganz deutlich gezeigt habe, dass ich sie liebe und was sie mir bedeutet. Ich habe ihr auch gesagt, dass ich nicht bedrängen möchte, dasssie aber auch verstehen sollte, dass mir ein sog. Nebenbuhler hier nicht einerlei sein kann. Denn sie möchte im Gegensatz alles von mir wissen, was ich mache, und sie hätte es gar nicht gern, wenn ich etwas mit einer anderen Frau anfangen würde, wovon sie nichts wüsste. (Ich muss hier zur ergänzenden Erklärung anfügen, dass sich aus unserem Freundeskreis zwei Ehepaare getrennt haben – ausgehend von den Männern, und meine Frau meinte, ich könnte das Gleiche auch in unserer Beziehung befürchten, wenn sie mir von ihrer alten Liebe erzählen würde. Daher die Geheimniskrämerei, zumindest zum Teil.)
Wir haben viel zu diesem Thema gesprochen (offen und auch sachlich), allerdings blockte meine Frau auch bei manchen Fragen ab, so z.B. was sie für die andere Person empfindet bzw. wie wichtig ihr diese Verbindung ist. Auf die Frage, was ich ihr bedeute, antwortete sie, dass ich in ihrem Leben immer eine feste Größe bleiben werde. Das kann ich als ihr Ehemann und Vater unserer gemeinsamen Kinder nachvollziehen, die Formulierung lässt sich aber auch so interpretieren, dass sie (über mich) hinaus noch Raum (Freiraum?) für Anderes haben möchte.
Ich habe mit zwei Frauen aus unserem Freundeskreis hierüber gesprochen, weil mir hier die Meinung von Frauen wichtig war. Eine von den beiden hatte zufälligerweise vor Kurzem das gleiche Erlebnis, dass sie von ihrer ersten großen Liebe gefunden und kontaktiert worden war. Sie hat ihm aber lachend versichern können, dass diese Zeiten lang vorbei seien (d.h. sie ist “immun” und lässt “alte Gefühle” gar nicht erst zu – ganz im Gegensatz zu meiner Frau). Beide Freundinnen waren denn auch ziemlich schockiert, als sie vom “Nebenbuhler” hörten, und beide fanden die Sache nicht in Ordnung. Ihr Tipp war, mir Beratung bei einem Therapeuten zu holen, um die Angelegenheit besser verarbeiten zu können. Auch sollte ich meine Frau momentan nicht weiter mit dem Thema konfrontieren, damit gewissermaßen Ruhe einkehrt und ihr stattdessen (wie Ihr auch vorgeschlagen habt) ihr mehr Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Denn das könnte hier einer der springenden Punkte sein, dass ihr der “alte Freund” Nettigkeiten zusäuselt, die ihr imponieren und sie auch zu einem gewissen Teil stolz machen, dass sie noch interessant für andere Männer ist.
Wie Karina schon sagte, die “alte Liebe” ausbooten mit Drohungen bringt nichts, sondern erzeugt nur das Gegenteil, sie wendet sich ihr intensiver zu (und von mir ab). Ich lasse ihr den Freiraum, bringe ihr weiterhin Zuneigung entgegen und warte die Empfehlungen eines professionellen Therapeuten ab, wie ich mich am Besten verhalte soll, um unsere Beziehung zu erhalten.
Nochmals Euch allen vielen Dank für Eure Ratschläge. Das deckt sich ziemlich genau mit den Tipps der Freundinnen.
Viele Grüße
Johannes
Markus
Hallo,
Meine Meinung dazu, und ich spreche aus eigenen Erfahrungen, es ist jetzt wesendlich bei dir zu bleiben.Die Aufmerksamkeit auf sich selbst zu richten. Was macht diese Situation mit “DIR”, Gefühle wie Konrollverlust und Ängste sind da verständlich. Lasse deine Ängste zu, fühle was gefühlt werden will. Du wirst deine Frau schlussendlich “nur” loslassen können. Dies ist gleichzeitig der einzige Weg um wieder zueinander zu finden. Ich hab für mich erkannt, das ich mich schlussendlich weiter enwickelt habe. Somit war und ist es ein Geschenk gewesen.
Ich wünsche dir Mut und Mitgefühl auf diesem deinem Wege.
Lg
Markus
Jürgen
Hallo Johannes,
eine schwierige Situation. Auch ich habe so etwas ähnliches erlebt, habe ziemlich überreagiert als die Geschichte ihren Lauf unverändert nahm, sah ohnmächtig zu, wie meine Partnerin SMS tippend wie ein Zombie neben mir herlief.
Ich drohte ihm damit, per SMS, ich würde Leute finden die ihn verprügeln oder sogar seine Wohnung anzünden.
Gebracht hat das alles nichts. Siehe es einmal so, entweder sie entscheidet sich für einen anderen mit allen Konsequenzen oder bleibt bei Dir.
Es ist sicher immer schwer sich von jemanden der einen Jahrelang zur Seite stand, zu trennen/zu verlieren, aber möchtest Du auf Dauer einen Partner der einen anderen liebt?
Gruß, Jürgen
Alex
oh mann ihr sprecht mir so aus der seele…eine tiefe und innige liebe die man für jemanden empfindet kann echt sehr heftig weh tun! Auch ich spreche da aus erfahrungenmein Freund hat vor genau 10 Tagen seine sachen gepackt ( während ich in der Arbeit war) und ist einfach gegangen..ja das ist nicht so toll sag ich euch ich war am boden zerstört ( bin es noch ) es ist als würde jemand einen den boden unter den Füssen wegziehen und alles zerfällt zu Staub!
Und jetzt weiß ich nicht mal wie ich daran bin denn er sagte vor paar tagen das es ein Fehler war zu gehen nur sein Verhalten zeigt mir das nicht und ich bin absolut Ratlos weiß nicht mehr was ich tun soll.Ich bombadierte ihm mit SMS aber leider kam da nur sowas wie sorry bin nicht zuhause schreibe dir später oder wenn es geht!
Was soll ich davon halten??? Kann mir da jemand einen Rat geben???
Alex
Ich bin zutiefst verletzt und habe ein ziemliches Gedanken wirrwarr natürlich würde ich gerne mit ihm sprechen nur leider geht das nicht den er geht nicht mal ans telefon!
Was soll ich jetzt denken???
Einerseits sagt er es war ein Fehler zu gehen..aber andererseits ist er nicht zugänglich!!
Ich bitte um Rat…denn ich weiß nicht weiter und Liebe diesen Mann sehr sehr arg!!!
Tanya
Namaste liebe Alex,
Kann gut verstehen wie es Dir geht. Versuche deinen Partner nicht mit Sms zu bombardieren, Druck erzeugt nur Gegendruck und Du erreichst genau das Gegenteil damit. Konzentriere Dich besser auf Dich selbst- wer Du bist, ob Du Dir selbst genug Freiraum gegeben hast und vorallem…ob Du Dich selbst genug lieb hast! Oft fordert man vom Partner den Ausgleich, den man selbst in sich vernachlässigt…damit kann man auch überfordern.
Wo der Hund begraben liegt kannst nur Du herausfinden, aber bitte denk daran, das Du ein wunderbares Wesen bist, vielleicht hilft es Deinem Partner in einer Auszeit genauso zu sich selbst zu finden, wie Du.
Ich wünsche Dir das Allerbeste meine Liebe!!! Kopf hoch!!!!!
Tanya
Alex
@ Tanya
danke dir für die lieben worte!
Ja vielleicht hast du sogar recht! Nur fällt es mir sehr schwer weil ich ihn wirklich aufrichtig liebe..ich habe mir selber schon gedacht das ich mit dem was ich tue alles nur noch mehr kaputt mache! Naja..es gibt ja nur 2 Dinge endweder er entscheidet sich für, oder gegen mich, und ich muss es dann wohl auch akzeptieren, auch wenn es mir das Herz rausreisst!!!
Danke Dir… wünsche dir viel Licht und Liebe
Mone
Hallo Alex
Das schlimme an der Situation ist das Du absolut nichts tun kannst. Es Ist nicht deine Entscheidung denn Du weist ja das Du ihn liebst. Anscheinend ist er sich da umgekehrt nicht so sicher. Daher gib ihm Zeit und tue das einzige was du tun kannst. Liebe dich selbst, schöpfe Kraft indem du dir gutes tust. Rede mit deinen Freunden, höre Musik, lass dir die Haare machen geh zur Massasge usw…….. Nur nicht ins Kopfkino einsteigen. Fühle dich gedrückt und ich drück dir die Daumen das alles wieder gut wird
Paloma
Hallo Alex, mir ist nach 25 Jahren das gleiche passiert, Seine Jugendliebe hat ihn angeschrieben und er hat von einem Tag auf den anderen alles hingeworfen. Ich bin gegangen, habe eine Wohnung genommen und sehe jetzt aus der Ferne, wie “Sie” nicht kommt. Sie ist verheiratet und er ist depressiv. Obwohl ich ihn das letzte halbe Jahr komplett zufrieden gelassen habe, sucht er ständig Kontakt per SMS und Faceb, Er wollte gehen und nun kann er nicht loslassen. Sagt, es seien Schuldgefühle. Bin traurig aber entschlossen, meinen Weg zu suchen. Bei ihm inzwischen völliger Realitätsverlust. Kann mir einer erklären, was das bedeutet?
Beate
Hallo, bin zum Glück auf Eure Kommentare gestossen. Lebe zur Zeit die Midlife-Krise meines Mannes. Eine Arbeitskollegin ist seine Vertrauensperson und Seelenschwester geworden und vielleicht noch mehr. Bin abwechselnd, wütend, traurig, machtlos und dann wieder voller Vertrauen und positiv, was mir diese Gelegenheit alles bringt und bringen kann, mich besser zu kennen und vielleicht diese Dinge jetzt tun zu können, die ich vielleicht zurückgestellt habe. Aber das Verletztsein, diese offen Wunde in mir, die mich manchmal von innen zerfrisst, ist wahrscheinlich eine Wunde, die von meinem Kindesalter herstammt, und ich frage mich immer wieder, wie man damit einmal im Leben fertig wird. Fühle mich vor allem manchmal sehr machtlos.
elisabeth
liebe beate
da hast du dir etwas großes aufgeladen. aber du entscheidest wie es dir damit gehen soll. du schreibst du bist machtlos (ohne macht), das ist so keineswegs. du merkst doch auch schon, das du zwischen positiv und negativ pendelst. stell dich einfach auf die positive seite,immer ein stückchen weiter. bitte die engel um beistand. du wirst es spüren.das, was dich zerfrisst, sehe ich als das ego an. das gilt es hintenan zu stellen. immer mehr. wenn du dich von diesen negativen gefühlen zerfressen lässt, wird es dir nicht gut gehen. tue was für dich, nur für dich, etwas was du gerne machst, was dir freude bringt.
liebe grüße ulla
Beate
liebe Ulla, danke für Deine Antwort, die für mich sehr wichtig ist. Ich habe erkannt, dass mein Ego in diesem Fall ganz vorne stehen will, bin mit diesem Mann seit 30 Jahren verheiratet, nachdem wir uns 18 Tage gekannt haben. Sind spirituell miteinander gewachsen. Ich weiss auch, dass diese Krise meine grosse Chance ist, was gerade mit und in mir geschieht, ist was ganz Neues und im mentalen Bereich ist es ok und jetzt muss dies aller auch von meinem Herzen und von meinem Körper erfasst werden und dies ist eine grosse Herausforderung
für mich, einfach loszulassen Grüsse Beate
Joerg
Liebe Leute, ich bin echt erstaunt wie viele Leute es doch gibt die in dem gleichen Boot sitzen. Bei mir ist es auch meine Frau, die sich so plötzlich verändern möchte, der alles zu eng ist und die alles rausfinden will. Dabei hilft ihr ein Trainer, der 1. jünger und 2. mit nichts belastet ist. Wir (3 Kinder 12,10 & 3 + ich 46) stehen am Rand und sehen zu wie unsere LIEBE die Kreise dreht. Angeblich denkt meine Frau nicht an Scheidung aber wer weiß schon denn die Affäre mit dem Trainer gibt sie ja auch nicht zu. Kann mir jemand sagen wie lange so eine Krise bei Frauen die noch keine 40 sind (37) gehen kann? Wir würden gerne alle bald wieder glücklich sein und das hoffentlich zusammen mit ihr. Also Leute, wer kann helfen und mal ein Gefühl für die Zeit geben.
Joerg
Tom
Tja mein Lieber, was nimmste dir auch ne Frau die deutlich jünger ist als du?! … werden vielleicht einige Leserinnen bei deinem Beitrag, nicht ohne einen Hauch von Genugtuung, gedacht haben. Und ich könnte dem nicht vollkommen widersprechen. Auch wenn meine Situation anders gelagert ist, stimmen doch die Proportionen (Alter Partner/Kind) überein und ich kann mich vielleicht ein wenig in eure Lage versetzen. Was mir dazu einfällt: Warten ist vertane Zeit und hält dich in der Defensive. Du rennst den Ereignissen hinterher. Beginne Teile des Familienalltags gemeinsam mit den Kindern auch ohne ihre Mutter zu gestalten (natürlich ohne! Ausgrenzung und negative Kommentare). Kochen, Hausis als willkommene gemeinsame Herausforderung. Fragen die die Kids haben zu unverständlichem Verhalten/Abwesenheit ihrer Mutter sollte die Mutter selbst beantworten. Ermuntere sie sich mit ihr auseinanderzusetzen (nicht stellvertretend für deine Auseinandersetzung mit ihr). Deine Großen schaffen das schon super alleine. Und Kinderfragen können wachrütteln. Mit einem gewissen Selbstverständnis positionierst du dich spätestens so als zuverlässiger, aktiver Bezugspunkt für deine Kids und als (wieder?) attraktiver (weil gestaltender und verantwortungsvoller) Partner für deine Frau.
Und wer weiß? Vielleicht gibt dir die Situation sogar Gelegenheit eigene Ziele/Ansprüche zu überdenken – hilfreiche Änderungen in deinem Leben vorzunehmen. Und PlanB entwickeln bedeutet nicht automatisch das Hoffen auf gelingen von PlanA aufzugeben.
Du musst dein Glück loslassen damit es zu dir zurück kommt (chin. Sprichwort).
Wenn es zurück ist, hat es sich allerdings meist ein wenig verändert..
.. und du auch
Lieber Joerg, das sind mein ganz persönlichen Ideen/Einschätzungen/Erfahrungen als aktiver Papa. Ich kenne die vielen Facetten eures Zusammenlebens natürlich nicht. Aber ich wünsche dir und deiner Family alles alles Gute!
Bleib tapfer!
Tom
Angel
Hallo Jörg,
im Grunde genommen geht es bei den Lebenssituationen immer nur um uns selbst. Ich sehe daher nicht dass der Altersunterschied hier irgendwie für etwas verantwortlich wäre, das hängt eher vom Bewusstsein der Einzelnen ab, und wer welche Muster durchspielt. Es steht ja im Gesetz der Energie: “Gleiches zieht Gleiches an”, das einem ja den Anderen als Spiegel von sich selbst zur Verfügung stellt: Was einem bei dem Anderen am meisten stört ist was man selbst am meisten verdrängt hat, und darum an die Oberfläche kommt, zur Anschauung, damit man es bei sich selbst erkennen, segnen und loslassen kann… Das Wichtigste ist also dass man seine eigene Lektion lernt bevor man weiterkommen kann. Was der Andere dann damit macht ist dann wiederum seine/ihre Sache, und kann zu einer festeren tieferen glücklicheren Beziehung führen oder eben leider zur Trennung wenn er/sie nicht die Gelegenheit nutzt um selber das Gleiche zu tun und mitzuziehen. Egal wie, ist aber auch sein/ihr gutes Recht, hat ja freien Willen, kann man also nicht beeinflussen, wäre sonst Manipulation, und wiederum ein Thema dass man sich selbst anschauen sollte… Genauso bei relativ ähnlichen Umständen habe ich es übrigens auch selbst erlebt.
LG, Angel